KI-Kennzeichnung unserer Bilder prüfen

Praktische Prüfanleitung — kein Vertrags- oder Rechtstext. Sie ergänzt die Transparenzhinweise oben (Fassung 14.09.2026) um die Frage, wie sich die Kennzeichnung mit frei verfügbaren Werkzeugen selbst nachprüfen lässt.

Alle Gartenvisualisierungen, die mit GardenPilot erstellt werden, sind KI-generiert. Sie entstehen mit Bildmodellen von Google (Gemini) und — als Ausweichpfad — von OpenAI. Die folgenden Abschnitte erklären, wie unsere Bilder gekennzeichnet sind und wie jede und jeder das mit frei verfügbaren Werkzeugen selbst überprüfen kann — ohne Konto, ohne Zugang zu unseren Systemen.

Rechtlicher Hintergrund: Art. 50 Abs. 2 der KI-Verordnung (VO (EU) 2024/1689) verlangt, dass KI-generierte Inhalte maschinenlesbar gekennzeichnet und als künstlich erzeugt erkennbar sind.

So sind unsere Bilder gekennzeichnet

Ebene 1 — Signiertes C2PA-Manifest (Content Credentials)

Die eingesetzten Google-Bildmodelle liefern ihre Ausgaben mit einem kryptografisch signierten C2PA-Manifest; auch der OpenAI-Ausweichpfad liefert nach unseren Messungen ein solches Manifest. Es enthält die maschinenlesbare Angabe digitalSourceType = trainedAlgorithmicMedia („durch ein KI-Modell erzeugt"), eine digitale Signatur des Modellanbieters (z. B. „Google LLC") und einen vertrauenswürdigen Zeitstempel. GardenPilot speichert die Modellausgabe byte-identisch, damit diese Signatur gültig bleibt. Jede nachträgliche Veränderung der Datei würde die Signatur brechen und wäre bei der Prüfung sichtbar.

Ebene 2 — Unsichtbares Wasserzeichen (SynthID)

Bilder aus Googles Modellen tragen zusätzlich SynthID, ein für das Auge unsichtbares Wasserzeichen direkt in den Bildpixeln. Das Manifest aus Ebene 1 dokumentiert das mit der Angabe „Applied imperceptible SynthID watermark". Da GardenPilot die Primärdatei byte-identisch speichert, bleibt das Wasserzeichen dort erhalten.

Ebene 3 — Offene Metadaten (IPTC/XMP) als Rückfallebene

Trägt eine Ausgabe kein signiertes Manifest — etwa das verkleinerte WebP-Anzeige-Derivat, das für die Darstellung neu kodiert werden muss —, schreibt GardenPilot offene Standard-Metadaten nach IPTC/XMP mit demselben Wert trainedAlgorithmicMedia, einer Beschreibung als KI-generierte Gartenvisualisierung und dem Modellnamen.

Zusätzlich: sichtbare Hinweise

Wo Bilder den Produktkontext verlassen, weisen wir sichtbar auf die KI-Erzeugung hin — etwa in geteilten Projekt-Ansichten („Die Gartenbilder sind KI-generierte Visualisierungen") und in der PDF-Projektmappe (Hinweise auf den KI-Ursprung der Visualisierungen).

So prüfst du ein Bild — Schritt für Schritt

1. Originaldatei verwenden

Prüfe die heruntergeladene Originaldatei, keinen Screenshot. Screenshots und von Plattformen neu kodierte Kopien enthalten die Metadaten-Ebenen nicht mehr (siehe „Grenzen der Prüfung").

2. Content Credentials im Browser prüfen

Öffne contentcredentials.org/verify (kostenloses Prüfwerkzeug der Content Authenticity Initiative) und ziehe die Bilddatei in das Fenster. Bei einem GardenPilot-Originalbild zeigt das Werkzeug ein gültig signiertes Manifest des Modellanbieters (Aussteller z. B. „Google LLC") und weist den Inhalt als KI-generiert aus. Die genaue Darstellung hängt von der jeweiligen Werkzeug-Version ab.

3. Alternativ: Kommandozeile

Das Open-Source-Werkzeug c2patool zeigt dasselbe Manifest lokal an: c2patool bild.jpg. In der Ausgabe stehen u. a. der Signatur-Status, der Aussteller und digitalSourceType.

4. Rückfallebene: Metadaten lesen

Dateien ohne signiertes Manifest (z. B. WebP-Anzeige-Derivate) lassen sich mit jedem Metadaten-Betrachter prüfen, etwa ExifTool: das Feld DigitalSourceType enthält den IPTC-Wert …/trainedAlgorithmicMedia.

Hinweis zu SynthID

Für das unsichtbare SynthID-Wasserzeichen bietet Google die Prüfung an (etwa über die Gemini-App); ein allgemein zugänglicher Detektor ist derzeit nicht verfügbar. Der öffentlich nachvollziehbare Prüfweg für unsere Bilder ist deshalb das C2PA-Manifest (Schritte 2–3).

Grenzen der Prüfung — ehrlich benannt

  • Viele Plattformen und Messenger kodieren Bilder beim Hochladen neu und entfernen dabei Metadaten — einschließlich des C2PA-Manifests. Ein fehlendes Manifest beweist deshalb nicht, dass ein Bild nicht KI-generiert oder nicht von GardenPilot ist. Es bedeutet nur, dass dieser Prüfweg für die vorliegende Kopie nicht mehr zur Verfügung steht.
  • Ältere Bilder tragen eine schwächere oder keine Kennzeichnung: Bilder aus der Zeit vor dem 24.07.2026 tragen je nach Erzeugungspfad noch gar keine maschinenlesbare Kennzeichnung (eine rückwirkende Kennzeichnung ist gesetzlich nicht gefordert), Bilder aus dem Zeitraum 24.07.–28.07.2026 je nach Pfad nur die offene XMP-Kennzeichnung (Ebene 3).
  • Bei einzelnen Detailbildern aus dem Zeitraum 24.–28.07.2026 kann die Prüfung eine ungültige Signatur melden. Ursache war ein Fehler in unserer Verarbeitung, der am 28.07.2026 behoben wurde; die KI-Kennzeichnung selbst war durchgehend vorhanden.
  • Screenshots enthalten keine der Metadaten-Ebenen. Das SynthID-Wasserzeichen in den Pixeln ist nach Angaben von Google robuster gegen übliche Bearbeitungen, seine Prüfung liegt aber bei Google (siehe oben).
  • Die Prüfung bestätigt die KI-Erzeugung und den Modellanbieter. Sie bestätigt nicht für sich allein, dass ein Bild über GardenPilot erstellt wurde — bei Zweifeln im Einzelfall hilft der Kontakt unten.

Fragen zur Prüfung

Wenn du ein konkretes Bild verifizieren möchtest oder Fragen zur Kennzeichnung hast, erreichst du uns unter support@gardenpilot.de oder über das Kontaktformular.

Prüfanleitung zuletzt geprüft: 28.07.2026 · Sie wird bei Änderungen an der Kennzeichnung aktualisiert. Die Transparenzhinweise oben tragen ihren eigenen Fassungsstand (14.09.2026) — beide bewegen sich unabhängig voneinander.